Eröffnung: Lynn Chadwick. Biester der Zeit

Eröffnung: Lynn Chadwick. Biester der Zeit

Laufzeit: 29. Februar bis 26. Juli 2020 

Es sprechen:
Thomas Krützberg (Kulturdezernent der Stadt Duisburg)
Dr. Söke Dinkla (Direktorin des Lehmbruck Museums)
Jessica Keilholz-Busch (Kuratorin des Lehmbruck Museums)

Musikalische Begleitung:
Uwe Rössler (Piano)
Stücke von Paul Lincke (Glühwürmchen-Idyll)
Kurt Weill / Bertolt Brecht (Alabama Song) und
John Lennon / Paul McCartney (Eleanor Rigby)

Fantastisch, poetisch und wie von einer anderen Welt erscheinen die Skulpturen Lynn Chadwicks, mit denen er in den 1950er Jahren berühmt geworden ist: Es sind Figuren, die zwischen Mensch und Tier changieren – Wesen, die besondere Fähigkeiten besitzen und sich ihren eigenen Kosmos erschaffen.

Zur Überraschung Vieler erhält Lynn Chadwick mit nur 41 Jahren 1956 den Internationalen Preis für Skulptur der Biennale in Venedig, während die eigentlichen Favoriten Alberto Giacometti und Germaine Richier leer ausgehen. Heute gilt Chadwick als einer der einflussreichsten Künstler der britischen Nachkriegsmoderne.

In der ersten umfassenden, musealen Retrospektive in Deutschland, die in Zusammenarbeit mit dem Haus am Waldsee und dem Georg Kolbe Museum in Berlin entstanden ist, würdigt das Lehmbruck Museum den britischen Bildhauer als einen der innovativsten Künstler seiner Zeit. Mit rund 70 Plastiken, zahlreichen Zeichnungen und Grafiken zeigt die Ausstellung die Entwicklung des Werks Chadwicks (1914–2003) von den frühen „Mobiles” und „Stabiles” über seine regelrecht ikonisch gewordenen „Biester” bis hin zum Spätwerk.

Während der Veranstaltung werden Foto- und Filmaufnahmen erstellt, die im Rahmen der Pressearbeit des Museums veröffentlicht werden.

 

Lynn Chadwick, Beast-Alerted I, 1990 © Courtesy of the Estate of Lynn Chadwick, Foto: Jonty Wilde

29. February 2020
16:00