Poetik der Linie
Wilhelm Lehmbruck als Zeichner und Maler

Die Ausstellung gibt Einblick in Wilhelm Lehmbrucks grafisches und malerisches OEuvre. Mit präzisen Strichen und experimenteller Farbigkeit nutzt er unterschiedlichste Materialien – von Bleistift und Kreide bis zu Öl und Kaltnadelradierung. Mal mit zarten Andeutungen, mal mit kraftvollen Konturen erfasst er Mensch wie Tier als fühlende Wesen. 

 

Wilhelm Lehmbruck, Selbstporträt, 1902

Ein besonderer Fokus liegt auf Lehmbrucks frühen Arbeiten, in denen sich bereits jene formale Sensibilität und emotionale Tiefe erkennen lassen, die sein spätes Schaffen prägen. Seine Darstellungen verdichten Schmerz, Melancholie und stille Präsenz zu zeitlosen Bildern.