Rheinorange

Die Skulptur Rheinorange markiert die Mündung der Ruhr in den Rhein und damit einen der wichtigsten Orte in Duisburg: Die Ruhr gab der Region den Namen, der Rhein ist für den Binnenhafen die Verbindung zu den Seehäfen. Das Material Stahl verweist auf einen der zentralen Wirtschaftsbereiche der Stadt.

Der Bildhauer Lutz Fritsch (*1955) hat für diesen Ort eine Skulptur geschaffen, die in ihrer mächtigen Ausdehnung (Maße: 25 x 7 x 1 m, Gewicht: 83 Tonnen) eine der bedeutendsten Landmarken Deutschlands darstellt. Schon gleich nach ihrer Aufstellung 1992 wurde sie zu einem wichtigen Monument im Stadtbild. Mit dem klaren Orange wählte der Künstler die Farbe der größten Konzentration von Energie und Leuchtkraft. Damit wurde Rheinorange zu einem Zeichen für Aufbruch und Wandel, für die Identifikation mit der Stadt Duisburg. Die Form erinnert an eine Stahlbramme.

 

Das Bild zeigt eine Lithografie der Rheinorange von Lutz Fritsch.

Lutz Fritsch, RHEINORANGE, 1992, Lithografie © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Das Kunstwerk ist inzwischen auch zu einer Art „Verkehrszeichen“ für die Schifffahrt, Zielpunkt von Wanderern, Radfahrern (Endpunkt des Ruhrwanderweges) und des jährlichen Ruhrmarathons geworden.

Die Initiative zu diesem Kunstwerk wurde durch die Wirtschaftsjunioren Duisburg 1989 in Zusammenarbeit mit dem Lehmbruck Museum gegeben. Damit hat man ein sichtbares Zeichen zum erfolgreichen Strukturwandel der Stadt gesetzt. In dreijähriger Planung ist es diesem Kreis gelungen, die notwendigen Mittel als Geld- und Sachspenden zusammenzutragen und mit der Aufstellung der Skulptur 1992 ihre Idee gemeinsam mit dem Künstler, der Stadt Duisburg und dem Lehmbruck Museum zu realisieren. Auch die Restaurierung des Werkes 2016 wurde von den Wirtschaftsjunioren initiiert und ermöglicht.